„Ein Kreditor.
1.000 Lieferanten.“
Das klingt zunächst übertrieben.
Ist in vielen Unternehmen jedoch Realität.
Genau darüber sprechen Joshua Weißenberger und ich in einer aktuellen Podcast-Folge.
Denn das eigentliche Problem liegt nicht in der Anzahl der Lieferanten.
Das Problem ist der Prozess dahinter.
In vielen Unternehmen läuft ein Einmalbedarf typischerweise so ab:
→ neuer Bedarf entsteht
→ neuer Lieferant wird gesucht
→ Lieferant wird angelegt
→ mehrere Abteilungen werden involviert
Zum Beispiel:
→ Einkauf
→ Buchhaltung
→ Stammdatenmanagement
→ Compliance
Und das alles für eine Bestellung über vielleicht 500 € oder 3.000 €.
Der Aufwand steht dabei oft in keinem Verhältnis zum eigentlichen Warenwert.
Die Folge:
Unternehmen sammeln über Jahre hunderte oder sogar tausende Kreditoren im System.
Mit erheblichen Konsequenzen:
→ hohe Prozesskosten
→ operative Reibungsverluste
→ fehlende Transparenz
→ Abstimmungsaufwand zwischen Abteilungen
In der Podcast-Folge sprechen wir deshalb darüber:
→ warum Unternehmen so schnell bei extrem vielen Kreditoren landen
→ welche versteckten Kosten dadurch entstehen
→ welche Auswirkungen das auf Einkauf, Buchhaltung und Fachbereiche hat
→ und wie ein Ein-Kreditor-Modell diese Komplexität deutlich reduziert
Besonders sichtbar wird das im Alltag.
Vor der Umstellung:
→ Rückfragen zwischen Abteilungen
→ fehlende oder unklare Belege
→ Chaos bei Wareneingang und Rechnungsbuchung
Nach der Einführung eines strukturierten Prozesses:
→ klare Bestellbezüge
→ vollständige Dokumentation
→ transparente Abläufe
→ weniger Abstimmungsaufwand
Das Ergebnis:
Einmalbedarfe werden nicht länger improvisiert abgewickelt –
sondern sauber gesteuert.
Oder wie wir es im Podcast formuliert haben:
„Am Ende liegen sich alle in den Armen.“
Hinter diesem Satz steckt ein ernstes Thema:
Wenn Prozesse sauber funktionieren, verbessert sich die Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen.
