Ein-Kreditor-Modell: Einmalbedarfe ohne Chaos abwickeln

Kivanc Karakoc // Mai 12  

Ein Kreditor.
1.000 Lieferanten.
Null Chaos.

Was zunächst unrealistisch klingt, ist in vielen Unternehmen längst Realität – wenn Einmalbedarfe strukturiert abgewickelt werden.

Denn die Ausgangssituation sieht in der Praxis oft ganz anders aus.

Ein Fachbereich benötigt kurzfristig eine Dienstleistung für 500 €.
Einmalig.
Der Lieferant ist neu.

Und damit beginnt der typische Prozess:

→ Compliance-Prüfung
→ Stammdatenanlage
→ steuerliche Prüfung
→ Einkaufssicht und Import-/Exportdaten
→ Bestellung erstellen und freigeben
→ Wareneingang ohne eindeutigen Bezug
→ Rückfragen im Einkauf
→ Rechnung passt nicht zur Bestellung
→ FI-Buchung und Klärfall
→ Abstimmungen zwischen Fachbereich, Einkauf und Buchhaltung

Ein enormer Aufwand –
für einen Bedarf, der oft nie wieder auftaucht.

Und genau hier entstehen die eigentlichen Kosten im Einkauf.

Nicht durch den Artikelpreis.
Sondern durch den Prozess dahinter.

Wenn sich dieses Vorgehen hunderte oder tausende Male pro Jahr wiederholt, entstehen:

→ tausende neue Kreditoren im System
→ hoher administrativer Aufwand
→ fehlende Transparenz
→ operative Reibungsverluste
→ sechsstellige Prozesskosten

Viele dieser Kosten tauchen im Reporting nicht einmal sichtbar auf.

Genau deshalb wurde das KKSC Ein-Kreditor-Modell entwickelt.

Der Ansatz:

→ ein zentraler Kreditor für alle Einmalbedarfe
→ keine Lieferantenanlage notwendig
→ keine Vorkasse, Kreditkarte oder PayPal
→ vollständige Dokumentation mit Bestellbezug
→ saubere Rechnungsabwicklung ohne Klärfälle
→ transparente Kommunikation für Fachbereiche
→ deutliche Entlastung für Einkauf und Buchhaltung

Der Effekt geht dabei weit über Prozesskosten hinaus.

In vielen Unternehmen verbessert sich dadurch die Zusammenarbeit zwischen:

→ Einkauf
→ Fachbereichen
→ Buchhaltung

Denn plötzlich existiert ein klarer, nachvollziehbarer Prozess.

Die Ergebnisse aus der Praxis:

→ deutliche Reduktion operativer Aufwände
→ hohe fünfstellige Einsparungen bei Prozesskosten
→ zusätzliche sechsstellige Einsparungen bei Einkaufspreisen durch KI-gestützte Optimierung

Das zeigt:

Einmalbedarfe sind kein Randthema.

Sie gehören zu den größten, oft unterschätzten Hebeln im Einkauf.

Sie wollen mehr zu dem Thema erfahren? Dann buchen Sie gerne einen Termin mit einem unserer Experten. Wir unterstützen Sie gern.

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