KI im Einkauf ist aktuell überall präsent.
Die entscheidende Frage ist jedoch:
Wo bringt sie wirklich operativen Mehrwert?
In einer aktuellen Podcast-Folge sprechen Joshua Weißenberger und ich genau darüber – am konkreten Beispiel von Einmalbedarfen.
Denn in vielen Unternehmen läuft der Prozess heute noch so:
→ Bestellung geht ein
→ manuelle Prüfung
→ Lieferant wird gesucht
→ Preise werden verglichen
→ Bestellung wird angelegt
→ Rückfragen werden geklärt
Das bedeutet:
Hoher manueller Aufwand.
Hohe Prozesskosten.
Hohe Fehleranfälligkeit.
Genau hier setzt der Einsatz von KI an.
Was konkret passiert:
→ Bestellungen werden automatisiert ausgelesen
→ Artikel werden erkannt und korrekt zugeordnet
→ passende Lieferanten werden automatisch identifiziert
→ Bestellungen werden direkt im System verarbeitet
Doch der eigentliche Mehrwert entsteht im nächsten Schritt:
Im Hintergrund läuft eine automatisierte Preis- und Lieferantenanalyse.
Das bedeutet konkret:
→ Gibt es das gleiche Produkt günstiger?
→ Ist es bei gleicher Lieferzeit verfügbar?
Wenn ja, wird automatisch die optimale Option gewählt.
Das Ergebnis:
→ deutlich schnellere Abwicklung
→ höhere Prozesssicherheit
→ geringere Prozesskosten
→ zusätzliche Einsparungen im Einkaufspreis
Und das ohne zusätzliche Komplexität:
→ keine Schnittstellenprojekte
→ keine Systemumstellungen
→ keine zusätzlichen Tools beim Kunden
Der Effekt ist klar:
Interne Effizienz auf Anbieterseite wird direkt zum Vorteil für den Kunden.
Ein Einkaufsleiter hat es kürzlich treffend formuliert:
„Ich weiß, was uns Einmalbedarfe intern kosten…
…und ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass das bei Ihnen so funktioniert.“
Genau darum geht es.
KI ist kein Selbstzweck.
Sie wird dann relevant, wenn sie reale Probleme im Einkauf löst.
Podcast anhören
Spotify:
https://open.spotify.com/episode/7fumTJiRv4fVdhPCKaRf7D?si=X4PgAJDQQcamNuNA_QEszQ
Apple Podcasts:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-einkauf-supply-chain-podcast-f%C3%BCr-operative-exzellenz/id1734032454?i=1000758009182
