Ich habe letzte Woche ein Erstgespräch geführt, bei dem mir wieder klar geworden ist, wo im Einkauf gerade wirklich Energie verloren geht.
Ein ganz normaler Video-Call mit einem Einkaufsleiter aus dem Mittelstand.
Eigentlich wollten wir über Strukturen, Prioritäten und strategische Themen sprechen.
Und dann kam dieser Satz, eher beiläufig:
„Die größten Diskussionen habe ich ehrlich gesagt nicht bei den großen Vergaben, sondern bei den ganzen Einmalbedarfen.“
Ab da wurde es sehr konkret.
– Neue Lieferanten anlegen.
– Bestellungen über Online-Shops.
– Vorkasse, Kreditkarte, Paypal.
– Fehlende oder falsche Belege.
– Rückfragen aus Wareneingang und Buchhaltung.
– Unzufriedene Fachbereiche, die „es einfach schnell brauchen“.
Alles keine Ausnahmen.
Alles Alltag.
Und genau das ist das Problem.
Denn bei Einmalbedarfen schaut man oft nur auf den Preis.
Dabei liegt der eigentliche Hebel im Prozess.
Zeitverluste im Einkauf.
Manuelle Nacharbeit in der Buchhaltung.
Unklare Zuständigkeiten.
Maverick Buying, weil es „sonst zu lange dauert“.
Im Gespräch wurde sehr schnell klar:
Diese Themen blockieren genau die Zeit, die der Einkauf eigentlich für strategische Aufgaben bräuchte.
Deshalb sagen wir ganz bewusst:
Einmalbedarfe sind kein Nebenthema.
Sie sind ein echter Produktivitätskiller, wenn sie nicht sauber gelöst sind.
Und genau deshalb pushen wir dieses Thema aktuell so stark – nicht theoretisch, sondern aus der Praxis heraus.
Wer Einmalbedarfe strukturiert löst, entlastet den Einkauf, bringt Ruhe in die Abläufe und schafft wieder Luft für die Themen, die wirklich Wert schaffen.
Mich interessiert:
Wo kosten euch Einmalbedarfe aktuell am meisten Zeit?
Einmalbedarfe im Einkauf – warum sie strategische Kapazität blockieren | KKSC
Kivanc Karakoc // Februar 11
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