Einmalbedarfe im Einkauf erkennen und lösen

Kivanc Karakoc // April 8  

Ich war in vielen Einkaufsorganisationen unterwegs.

Und es gibt ein Muster, das sich immer wiederholt.

Du brauchst keine tiefen Analysen.
Keine komplizierten Reports.
Keine langen Workshops.

Ein Blick reicht.

Und du weißt sofort:

Einmalbedarfe sind nicht im Griff.

Woran du das erkennst?

→ hoher Anteil an FI-Buchungen (Rechnungen ohne Bestellbezug)
→ fehlende Transparenz über das tatsächliche Volumen
→ Fachbereiche bestellen am Einkauf vorbei
→ Lieferanten werden „für einmal schnell“ angelegt

Der einfachste Reality-Check:

Zieh dir 12 Monate Einkaufsdaten.

Und analysiere:

→ Wie viele Lieferanten haben genau eine Bestellung?

Wenn du hier eine lange Liste siehst, hast du kein Einmalbedarfs-Management.

Du hast ein strukturelles Prozessproblem.

Was passiert in diesen Fällen eigentlich?

→ Lieferant wird angelegt
→ Compliance wird geprüft
→ Bestellung wird erstellt
→ Rechnung wird gebucht

Für einen Bedarf, der nie wieder kommt.

Das ist kein effizienter Einkauf.

Das ist operative Beschäftigung.

Und genau hier liegt einer der größten Hebel, den viele Unternehmen unterschätzen.

Einmalbedarfe sind kein Randthema.
Sie sind ein systematischer Kostenfaktor im Einkauf.

Die gute Nachricht:

Das Problem ist nicht komplex.
Es ist nur falsch gelöst.

Mit einem klaren, strukturierten Ansatz lassen sich gleichzeitig mehrere Probleme eliminieren:

→ Lieferantenanlage für Einmalfälle
→ FI-Buchungen ohne Bestellbezug
→ Maverick Buying
→ unnötige Prozesskosten
→ Abstimmungsaufwand zwischen Einkauf, Fachbereich und Buchhaltung

Im Kern bedeutet das:

Du ziehst den Stecker bei den typischen Ineffizienzen im Einkauf.

Und plötzlich passiert etwas Entscheidendes:

Der Einkauf wird wieder steuernd.
Statt nur reaktiv zu agieren.

Am Ende bleibt eine zentrale Frage:

Einmalbedarfe hat jedes Unternehmen.

Aber hast du sie im Griff –
oder kontrollieren sie deinen Einkauf?

Sie wollen mehr zu dem Thema erfahren? Dann buchen Sie gerne einen Termin mit einem unserer Experten. Wir unterstützen Sie gern.

Mehr Blog Artikel