Die meisten Einkaufsabteilungen verlieren richtig Geld.
Nicht bei A-Teilen.
Nicht bei Rahmenverträgen.
Sondern bei Einmalbedarfen.
Ein Beispiel:
Ein international tätiger Anbieter von Turbomaschinenlösungen.
Komplexe Industrieprojekte. Hohe technische Anforderungen. Klare Prozesse.
Und trotzdem:
Einmalbedarfe haben dort unverhältnismäßig viel administrativen Aufwand verursacht.
Unterschiedliche Bestellwege.
Viele Lieferanten.
Fehlende Transparenz.
Rückfragen zwischen Einkauf, Fachbereich und Buchhaltung.
Nicht dramatisch… aber permanent.
Und genau das ist das Problem.
Was wir verändert haben:
Wir haben die komplette Abwicklung über einen einzigen Kreditor gebündelt.
Keine neuen Lieferantenanlagen mehr.
Keine Insellösungen.
Keine Umwege über Kreditkarte oder Vorkasse.
Stattdessen:
→ Einheitliche Dokumentation
→ Standardisierte Prozesse
→ Volle Transparenz im ERP
→ Deutlich weniger Schnittstellen-Reibung
Der Teamlead Strategic Procurement beim besagten Unternehmen bringt es auf den Punkt:
„Die zentrale Abwicklung über einen Kreditor hat viele Prozessschritte vereinfacht und interne Schnittstellen spürbar entlastet.“
Das ist der Hebel.
Nicht der Stückpreis.
Nicht der einzelne Bedarf.
Sondern die Struktur dahinter.
Einmalbedarfe sind kein Nebenschauplatz.
Sie sind ein strategischer Hebel – wenn man sie richtig organisiert.
Einmalbedarfe als Kostenfalle? So nutzen Sie den strukturellen Hebel im Einkauf | KKSC
Kivanc Karakoc // März 2
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