Einmalbedarfe: 350 € Prozesskosten pro Bestellung vermeiden

Kivanc Karakoc // April 8  

Eine Bestellung für 12 € – ein Prozess für 350 €.

Klingt absurd?
Ist aber Realität. In vielen Unternehmen. Jeden Tag.

Einmalbedarfe laufen in der Praxis oft so ab:

→ Fachbereich meldet Bedarf
→ Einkauf sucht einen passenden Lieferanten
→ Lieferant wird neu angelegt
→ Angebot wird eingeholt, Bestellung ausgelöst
→ Zahlung per Vorkasse oder Kreditkarte
→ Ware kommt – Lieferschein fehlt
→ Rechnung passt nicht zur Bestellung
→ Buchhaltung stellt Rückfragen
→ Einkauf klärt
→ Fachbereich ist genervt

Für einen Artikel im Wert von 12 €.

Der Prozess dahinter?
Schnell 350 € oder mehr – pro Bestellung.

Und jetzt wird es relevant:

50 Einmalbedarfe pro Monat
= 600 pro Jahr

Das bedeutet:

Über 200.000 € reine Prozesskosten
für Bedarfe, die eigentlich „nicht der Rede wert“ sind.

Genau hier liegt einer der größten, oft unterschätzten Hebel im Einkauf.

Die Lösung ist nicht, den bestehenden Prozess weiter zu optimieren.

Die Lösung ist, ihn grundlegend zu verändern.

Ein Ansatz aus der Praxis:

Das KKSC Ein-Kreditor-Modell.

Was sich dadurch verändert:

→ ein zentraler Kreditor statt ständig neuer Lieferanten
→ keine Lieferantenanlage für Einmalbedarfe
→ keine Vorkasse oder Kreditkartenzahlungen
→ vollständige und saubere Dokumentation
→ deutlich weniger Abstimmungsaufwand

Das Ergebnis:

Der Einkauf gewinnt Zeit zurück –
für die Themen, die wirklich Wert schaffen.

Die entscheidende Frage bleibt:

Wo verliert ihr aktuell am meisten Zeit bei Einmalbedarfen?

Sie wollen mehr zu dem Thema erfahren? Dann buchen Sie gerne einen Termin mit einem unserer Experten. Wir unterstützen Sie gern.

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